Craps-Online-Casinos in Österreich 2026: Wer legal spielen darf und wer nicht

Aktuell für August 2026
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Stand der Daten: 13. August 2026 · Geprüft gegen die BMF-Konzessionsliste und das österreichische Glücksspielgesetz (GSpG).

Vergleichstabelle der zehn wichtigsten Online-Casino-Anbieter für österreichische Craps-Spieler mit farblicher Kennzeichnung des Lizenzstatus
Nur zwei der zehn vorgestellten Anbieter verfügen über eine gültige österreichische Glücksspiel-Konzession — der hero zeigt auf einen Blick, wer legal agiert und wer nicht

Craps ist ein Würfelspiel, das im Casino zwischen zwei Extreme fällt. Wer die einfachen Wetten kennt, spielt mit einem Hausvorteil, der niedriger ist als bei fast jedem anderen Glücksspiel. Wer die falschen Felder am Tisch trifft, verschenkt sein Geld an die Bank mit zweistelligem Tempo. Die Plattform-Landschaft für Online-Craps in Österreich sieht anders aus als bei Slots oder Blackjack, denn das Glücksspielgesetz macht eine klare Ansage: Nur wer eine Konzession nach § 14 GSpG hält, darf in Österreich Online-Glücksspiel anbieten. Das ist ein Anbieter. Und es ist nicht verhandelbar.

Diese Seite arbeitet die Faktenlage auf, statt sie zu beschönigen. Sie zeigt, was legal ist, was legal aussieht, und was im Streitfall vor einem österreichischen Gericht keinen Bestand hat. Die Plattform-Übersicht führt zehn Anbieter auf, von denen zwei in Österreich konzessioniert sind und acht nicht.

Craps in Österreich: Das Würfelspiel, das im Online-Casino mehr kann als sein Ruf

Craps geniesst in Österreich nicht die Bekanntheit von Roulette oder Blackjack. Wer das Spiel im Online-Casino sucht, stösst auf eine ungewöhnliche Marktlage: Die österreichische Konzession für Online-Glücksspiel liegt bei einem einzigen Anbieter, der Österreichischen Lotterien GmbH mit ihrer Plattform win2day. Die Konzession läuft bis zum 30. September 2027. Daneben existiert ein ganzes Ökosystem internationaler Plattformen, die österreichische Spieler bedienen, ohne dafür eine österreichische Erlaubnis zu besitzen. Das macht den Craps-Markt in Österreich zu einer Art Zwei-Klassen-System.

Der Vorteil dieses Aufbaus: Wer versteht, was er spielt, hat hier eine vergleichsweise faire Ausgangslage. Craps gehört zu den wenigen Casinospielen, bei denen der Hausvorteil gegen null gehen kann – vorausgesetzt, der Spieler bleibt bei den richtigen Wetten. Das Spiel unterscheidet sich damit von Slots und Roulette, wo der Bankvorteil fest eingebaut ist und jede Runde denselben Prozentsatz abschöpft.

Was ist Craps? Ein kurzer Einstieg ins Würfelspiel

Craps ist ein Würfelspiel mit zwei Standardwürfeln, beide mit den Augenzahlen 1 bis 6. Ziel ist es, die Augensumme der beiden Würfel vorherzusagen oder auf bestimmte Kombinationen zu wetten. Das Spiel entstand als vereinfachte Version des englischen Hazard, das Bernard de Mandeville Anfang des 19. Jahrhunderts in New Orleans populär machte. Im Casino gilt Craps als eines der schnellsten und sozialsten Spiele: Der „Shooter“, also der Spieler, der würfelt, steht im Mittelpunkt, der Rest des Tisches wettet mit oder gegen ihn.

In Österreich ist der Einstieg für Neulinge einfacher als vielfach angenommen. win2day bietet Craps als Live-Casino-Spiel mit echtem Dealer an, daneben eine RNG-Variante („First Person Craps“), die ohne Dealer und ohne Wartezeit läuft. Wer beide Varianten ausprobieren möchte, braucht einen verifizierten Account, ein gesetztes Einzahlungslimit – und Geduld mit der Lernkurve. Das Spielprinzip erklärt sich schneller, als die vielen Wettmöglichkeiten am Tisch vermuten lassen.

Plattform-Überblick: Wo österreichische Spieler Craps finden

Die Plattform-Landschaft für Online-Craps in Österreich teilt sich in zwei Lager. Auf der einen Seite steht win2day als einziger konzessionierter Anbieter, auf der anderen Seite eine Reihe internationaler Plattformen – bet365, bwin, Mr Green, ADMIRAL, Tipico, Interwetten, Betway, bet-at-home und Tipp3. Keiner dieser weiteren Anbieter hält eine österreichische Online-Casino-Konzession. Manche betreiben Sportwetten in Österreich, andere schliessen österreichische Spieler aktiv aus, wieder andere ignorieren die Frage schlicht.

Wer bei einem nicht-konzessionierten Anbieter spielt, bewegt sich rechtlich in einer Grauzone mit klarem Ausgang. Nach der Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs seit 2020 sind Verträge mit nicht-konzessionierten Anbietern nach dem GSpG nichtig, Verluste also grundsätzlich rückforderbar. Diese Linie wurde durch das Urteil CJEU C-77/24 (Wunner) vom 15. Januar 2026 europarechtlich bestätigt: Für österreichische Spieler gilt österreichisches Recht, nicht das Recht des Anbieterstaats. Strafrechtlich ist der Spieler nicht im Visier – das Risiko liegt im Zivilrecht, also in der Durchsetzbarkeit von Gewinnen und im Verbraucherschutz.

Tipp3 ist ein Sonderfall: Tipp3 ist Teil der Österreichische Lotterien-Gruppe und damit zwar konzessioniert, bietet aber kein eigenes Casino-Produkt an. Wer auf Tipp3 Craps spielen will, sucht vergebens – die Sportwetten stehen im Vordergrund.

AT-lizenzierte Craps-Casinos vs. internationale Anbieter: Der Vergleich 2026

Vergleicht man die zehn wichtigsten Anbieter nebeneinander, wird deutlich, wie dünn die legale Craps-Landschaft in Österreich tatsächlich ist: Zwei Anbieter verfügen über eine österreichische Konzession, acht operieren ohne sie. Der Lizenzstatus ist deshalb das härteste Sortierkriterium – härter als Bonus, Spielangebot oder Auszahlungsgeschwindigkeit.

In diesem Abschnitt stehen zwei Anbieter mit österreichischer Konzession – win2day und Tipp3 – acht internationalen Plattformen gegenüber, die in Österreich entweder Sportwetten anbieten oder gar nicht aktiv sind. Die folgende Tabelle sortiert strikt nach Lizenzstatus und benennt offen, welche Bonus-Daten recherchiert sind und wo Lücken bleiben.

Was macht ein Craps-Casino zum besten? Die Bewertungskriterien

Diese Rangliste folgt fünf Kriterien, die nicht alle gleich schwer wiegen:

Die Reihenfolge der Kriterien ist keine Gewichtung – sie ist eine Lesart. Wer mit kleinem Budget spielt, legt mehr Wert auf Mindesteinsätze, wer mit hohem Budget spielt, mehr auf Höchsteinsätze. Beide Lesarten führen aber zwingend zur selben Grundaussage: Ohne Konzession kein Vertrauen.

Die besten Craps-Casinos für österreichische Spieler im direkten Vergleich

Betreiber AT-Konzession Lizenzbehörde Bonus-Angebot
win2day Ja BMF (§ 14 GSpG, Österr. Lotterien) 25 Gratisspiele Slots + € 10 Live-Casino-Bonus (ab € 1 Einzahlung)
Tipp3 Ja BMF (§ 14 GSpG, Österr. Lotterien) k. A.
bet365 Nein Malta Gaming Authority (MGA) Wett-Credits bis € 100 (Sportwetten)
bwin Nein MGA 100 % bis € 200 oder 100 Freispiele; 10× Umsatz auf FS-Gewinne, 7 Tage
Mr Green Nein MGA 100 % bis € 500 + bis zu 200 FS; 35× Bonus, 30 Tage
ADMIRAL Nein landbasiert konzessioniert; Online-Casino: keine k. A.
Tipico Nein MGA k. A.
Interwetten Nein MGA k. A.
Betway Nein MGA k. A.
bet-at-home Nein EU-Lizenz k. A.

Die Tabelle lässt sich ohne Beschönigung lesen: Vier von zehn Anbietern halten ihre Bonus-Daten transparent, sechs nicht. Die Lücken sind keine Nachlässigkeit – sie spiegeln, dass diese Anbieter ihre Konditionen für österreichische Spieler entweder nicht offen ausweisen oder gar nicht erst bedienen.

win2day

win2day ist die einzige Plattform in Österreich, die legal Online-Craps anbieten darf. Die Konzession liegt bei der Österreichischen Lotterien GmbH und läuft bis zum 30. September 2027. Das ist das Alleinstellungsmerkmal, das jeder andere Anbieter in dieser Liste nicht hat.

Beim Spielangebot bleibt win2day kleiner als internationale Konkurrenten: rund 450 Slots, 47 Live-Games, 24 Roulette- und 10 Blackjack-Spiele, dazu Tischspiele inklusive Craps. Wer eine Auswahl wie bei grossen ausländischen Plattformen sucht, wird sie hier nicht finden – aber er bekommt etwas, was diese nicht bieten können: Rechtssicherheit. Das Pragmatic-Play-Studio in Wien ist ein eigenständiges Qualitätsmerkmal: Live-Tische mit österreichischer Regulierung, ohne den Umweg über eine ausländische Lizenz.

Beim Bonus verzichtet win2day auf klassische Willkommenspakete. Stattdessen gibt es 25 Gratisspiele auf ausgewählte Slots ab einem Euro Einzahlung sowie einen zehn-Euro-Live-Casino-Bonus ab einem Euro Ersteinzahlung. Das ist im internationalen Vergleich bescheiden, aber die Bedingungen sind es auch: keine versteckte Umsatzmultiplikator-Falle, kein Max-Cashout-Cap auf Gewinne aus Freispielen. Wer mit kleinen Einsätzen beginnt und das Spiel lernen will, findet hier die niedrigste Hürde des Marktes.

Craps läuft auf win2day als Live-Casino-Spiel mit Einsatzlimits von 50 Cent bis 500 Euro pro Runde und einer ausgewiesenen Ausschüttungsspanne von 83,33 Prozent bis 99,17 Prozent. Die Spanne erklärt sich aus dem Wettenmix: Odds-Wetten ohne Hausvorteil ziehen den Wert nach oben, Proposition Bets über zehn Prozent drücken ihn nach unten. Wer bei Pass Line und Odds bleibt, spielt tatsächlich mit einem Hausvorteil von zusammengenommen rund 0,7 Prozent.

Einzahlungen laufen über Kreditkarte, EPS, PayPal (mit österreichischem Konto), paysafecard, Google Pay, Apple Pay und EuroBon. Auszahlungen kommen per Banküberweisung in zwei bis drei Werktagen. Wer im Inland spielt und auf Inlands-Zahlungsmittel setzt, findet hier den reibungslosesten Ablauf.

Verdikt: win2day ist die einzige seriöse Adresse für Online-Craps in Österreich – nicht, weil das Bonus-Angebot glänzt, sondern weil es die einzige Plattform ist, an der ein österreichischer Spieler ohne rechtliches Risiko spielen kann.

bet365

Bet365 gehört zu den grössten Wett- und Casino-Anbietern der Welt, mit einer MGA-Lizenz aus Malta. Für den österreichischen Online-Casino-Markt ist Bet365 nicht autorisiert – eine EU-Lizenz gibt kein Recht, österreichische Spieler mit Casino-Spielen zu bedienen.

Das Bonus-Angebot, das sich öffentlich nachvollziehen lässt, ist ein Sportwetten-Bonus: Wett-Credits bis 100 Euro, einmaliger Einsatz der Einzahlung bei Mindestquote 1,20, sieben Tage gültig. Für Casino-Spieler ist das die falsche Kategorie. Ob Bet365 daneben einen Casino-Willkommensbonus anbietet, der für österreichische Spieler erreichbar wäre, ist aus den verfügbaren Quellen nicht belastbar zu klären.

Die Craps-Verfügbarkeit lässt sich nicht eindeutig belegen. Viele MGA-lizenzierte Plattformen führen Live-Craps von Evolution oder Pragmatic Play, und Bet365 zählt zu den Anbietern mit grosser Spielebibliothek – eine Bestätigung, dass Craps dort im Programm ist, findet sich in den für diese Recherche ausgewerteten Quellen aber nicht.

Verdikt: Bet365 ist für österreichische Craps-Spieler zweite Wahl – nicht wegen mangelnder Spielqualität, sondern wegen fehlender AT-Konzession und fehlender Bestätigung für das Craps-Angebot.

bwin

Bwin ist eine bekannte Marke mit Wurzeln im Sportwettenbereich. Die Lizenz ist MGA, eine österreichische Online-Casino-Konzession besteht nicht – Sportwetten sind in Österreich über die lokale Lizenz möglich, Casino-Spiele nicht.

Beim Bonus zeigt Bwin zwei Optionen: 100 Prozent bis 200 Euro oder 100 Freispiele. Die Umsatzbedingung von 10× greift allerdings nur auf Gewinne aus den Freispielen, nicht auf den Einzahlungsbonus – und die Gültigkeit beträgt nur sieben Tage. Sieben Tage sind für Craps-Spieler mit normaler Spielfrequenz knapp: Wer den Bonus in der ersten Woche nicht durchspielt, verliert ihn. Die Kombination aus kurzer Frist und knapp bemessenem Multiplikator liest sich wie ein Bonus für Stammkunden, nicht für Neulinge.

Die Craps-Verfügbarkeit bei Bwin ist nicht einzeln bestätigt. Bwin führt Live-Casino-Spiele von Evolution, und Evolution hat Craps im Programm – das ist ein Indiz, kein Beleg.

Verdikt: Bwin liefert einen Bonus, der durch die 7-Tage-Frist zur sportlichen Herausforderung wird – wer Craps ernsthaft spielen will, sollte vorher rechnen, ob 10× in einer Woche realistisch ist.

Mr Green

Mr Green ist eines der bekanntesten EU-Casinos überhaupt – und gleichzeitig der deutlichste Marker dafür, dass „seriös“ und „für österreichische Spieler zugänglich“ zwei verschiedene Dinge sind. Die Marke ist MGA-lizenziert, sperrt aber nach eigener Website österreichische Spieler aktiv aus. Der Grund liegt nicht in Werkswillkür: Wer ohne österreichische Konzession österreichische Spieler bedient, bewegt sich im rechtlich ungültigen Raum.

Das Bonus-Angebot, das Mr Green in anderen Märkten zeigt, ist grosszügig: 100 Prozent bis 500 Euro plus bis zu 200 Freispiele, 35-fache Umsatzbedingung, 30 Tage gültig, Mindesteinzahlung 10 Euro. Für einen Spieler mit diszipliniertem Spieltempo ist das ein faires Angebot. Für österreichische Spieler bleibt es unerreichbar.

Die Craps-Verfügbarkeit spielt bei Mr Green eine Nebenrolle – solange die Plattform österreichische Spieler aussperrt, ist die Frage nach Craps akademisch.

Verdikt: Mr Green zeigt exemplarisch, dass ein EU-lizenziertes Casino in Österreich an der Grenze zur Konzession scheitern kann – das Bonus-Angebot ist gut, der Zugang für österreichische Spieler ist null.

ADMIRAL (Tipico Group)

ADMIRAL gehört zu den bekanntesten Marken der österreichischen Spielbank-Landschaft – terrestrisch konzessioniert, mit Spielbanken in Wien und zahlreichen Bundesländern. Seit September 2025 ist die ADMIRAL-Gruppe Teil der internationalen Tipico Group, beide Marken bleiben aber eigenständig am Markt aktiv. Die Online-Casino-Konzession, die für ein legales Craps-Angebot nötig wäre, hat ADMIRAL nicht.

Die Folge: Wer ADMIRAL als Online-Casino für Craps sucht, sucht vergeblich. Das landbasierte Angebot bleibt konzessioniert, das Online-Angebot nicht. Belastbare Bonus-Daten für ein allfälliges Online-Casino-Angebot fanden sich in den ausgewerteten Quellen nicht.

Die Craps-Verfügbarkeit bei ADMIRAL Online bleibt offen. Das ist keine zufriedenstellende Aussage, aber eine ehrliche: Die Quellenlage erlaubt keine belastbare Aussage darüber, ob ADMIRAL Online-Craps im Programm hat.

Verdikt: ADMIRAL bleibt für Craps-Spieler ein terrestrisches Angebot – die Online-Konzession fehlt, und über die internationale Tipico-Dachmarke ist kurzfristig keine Änderung zu erwarten.

Tipico

Tipico ist eine deutsche Sportwetten-Marke mit starker Präsenz im österreichischen Sportwetten-Markt. Die Lizenz ist MGA, eine österreichische Online-Casino-Konzession fehlt. Für Sportwetten ist Tipico in Österreich aktiv, für Casino-Spiele nicht.

Belastbare Bonus- und Casino-Daten für Tipico in Österreich sind in den ausgewerteten Quellen nicht dokumentiert. Dasselbe gilt für die Craps-Verfügbarkeit: Tipico bietet in anderen Märkten Casino-Inhalte an, ob Craps zum österreichisch erreichbaren Portfolio gehört, lässt sich aus den verfügbaren Quellen nicht klären.

Verdikt: Tipico ist im österreichischen Sportwetten-Markt etabliert, als Craps-Anbieter ohne AT-Konzession für österreichische Spieler nicht zugänglich.

Interwetten

Interwetten ist ein österreichisches Urgestein im Sportwetten-Bereich – Fußball-Spezialist, österreichischer Hauptsitz, jahrzehntelange Marktpräsenz. Die Lizenz ist MGA, die österreichische Online-Casino-Konzession fehlt.

Über das Casino-Angebot von Interwetten und seine Konditionen ist aus den ausgewerteten Quellen wenig zu erfahren. Die Craps-Verfügbarkeit ist nicht bestätigt. Das Bild, das sich abzeichnet, ist das eines Sportwetten-Anbieters mit zweitrangigem Casino-Produkt.

Verdikt: Interwetten ist für Fußball-Wetten in Österreich verlässlich – für Craps ohne dokumentiertes Online-Casino-Angebot keine relevante Adresse.

Betway

Betway ist eine international bekannte Casino-Marke mit Microgaming und weiteren Providern im Portfolio. Die Lizenz ist MGA, die österreichische Konzession fehlt. Microgaming-Casinos führen häufig Live-Craps von Pragmatic Play oder Evolution – ein starkes Indiz, aber kein Beleg.

Bonus-Daten und konkrete Craps-Verfügbarkeit sind in den ausgewerteten Quellen nicht dokumentiert. Die Lücke bedeutet nicht, dass Betway kein Craps hätte – sie bedeutet, dass sich die Frage für österreichische Spieler mangels Konzession ohnehin nicht stellt.

Verdikt: Betway ist international ein relevanter Casino-Anbieter – für österreichische Craps-Spieler ohne AT-Konzession irrelevant.

bet-at-home

Bet-at-home ist ein österreichischer Sportwetten-Anbieter mit EU-Lizenz und Schwerpunkt auf Wintersport und Fußball. Die österreichische Online-Casino-Konzession fehlt.

Bonus-Daten und Casino-Inhalte sind in den ausgewerteten Quellen nicht dokumentiert. Über die Craps-Verfügbarkeit lässt sich nichts Belastbares sagen. Das Profil liest sich wie das vieler Sportwetten-Anbieter: Casino als Anhängsel, nicht als Kernprodukt.

Verdikt: Bet-at-home richtet sich an Wintersport- und Fußball-Wetter – Craps-Spieler finden hier keine konzessionierte Adresse.

Tipp3 (Österreichische Lotterien)

Tipp3 ist der zweite AT-konzessionierte Anbieter in dieser Liste, gehört zur Österreichische Lotterien-Gruppe und teilt sich die Konzession mit win2day – beide laufen bis zum 30. September 2027. Der Unterschied: Tipp3 fokussiert auf Sportwetten und führt kein eigenständiges Casino-Produkt.

Wer auf Tipp3 nach Craps sucht, sucht vergebens. Das Casino-Angebot läuft über win2day, nicht über Tipp3. Bonus-Daten für Tipp3 sind in den ausgewerteten Quellen nicht dokumentiert – das ist eine Lücke, die mit der Sportwetten-Ausrichtung des Anbieters zusammenhängt, nicht mit mangelnder Recherche.

Verdikt: Tipp3 ist die konzessionierte Adresse für österreichische Sportwetten – wer Craps spielen will, ist auf der Schwester-Plattform win2day richtig.

Woran erkennt man ein seriöses Craps-Casino? Vertrauen, Lizenz und Warnsignale

Seriosität ist in Österreich keine Geschmacksfrage, sondern eine Rechtsfrage. Ein Casino, das in Österreich Online-Glücksspiel anbietet, braucht eine Konzession nach § 14 GSpG – alles andere ist nicht legal, und die Folgen treffen am Ende den Spieler.

Die häufigsten Warnsignale sind konkret: fehlendes Impressum mit österreichischem Firmensitz, eine Lizenz aus Curaçao statt aus einem EU-Mitgliedstaat, Zahlungen ausschliesslich in Kryptowährungen, kein Hinweis auf Spielerschutz und keine Verlinkung auf österreichische Hilfsangebote. Wer eines dieser Signale sieht, hat es mit einem Anbieter zu tun, der den österreichischen Rechtsrahmen ignoriert – und im Streitfall vor einem österreichischen Gericht leer ausgeht.

Die OGH-Rechtsprechung ist hier eindeutig: Verträge mit nicht-konzessionierten Anbietern sind nichtig, Verluste sind rückforderbar. Der konkrete Fall, an dem sich diese Linie festmachen lässt, betrifft einen Spieler, der zwischen Juli 2023 und Februar 2024 insgesamt 94.500 Euro bei einem Curaçao-lizenzierten Online-Casino verloren hat – der OGH hat die Nichtigkeit des Vertrags bestätigt (8 Ob 54/25m). Die Kehrseite: Ein nichtiger Vertrag schneidet beide Seiten, ein unlizenzierter Anbieter könnte theoretisch auch ausgezahlte Gewinne zurückfordern.

MGA-Lizenzen aus Malta oder Lizenzen aus Curaçao sind international anerkannte Standards – sie schützen österreichische Spieler aber nicht. Eine EU-Lizenz gibt kein Recht, in jedem EU-Mitgliedstaat tätig zu werden; sie berechtigt zur grenzüberschreitenden Dienstleistung unter den Bedingungen der jeweiligen Aufnahmegesetzgebung. In Österreich heisst diese Aufnahmegesetzgebung GSpG, und sie macht die Ausnahme zur Regel.

Craps-Regeln: So spielen Sie mit den richtigen Wetten und minimieren den Hausvorteil

Craps ist kein Spiel, bei dem jede Wette gleich viel kostet. Die Spanne reicht von 0 Prozent Hausvorteil bei den Odds-Wetten bis zu über 10 Prozent bei den Proposition Bets – wer den Unterschied nicht kennt, spielt mit einer Bankquote, die zehnmal höher ist als nötig. Diese Sektion erklärt die Regeln und ordnet die Wetten nach ihrer Fairness.

Aufsicht auf einen Craps-Tisch mit Markierungen der wichtigsten Wettbereiche: Pass Line, Don't Pass Bar, Come, Field und Place Bets
Die Wettbereiche auf dem Craps-Tisch unterscheiden sich im Hausvorteil dramatisch — wer bei Pass Line und Odds bleibt, reduziert den Bankvorteil auf nahezu null Prozent

Die Grundregel: Wer bei Pass Line und Odds bleibt, gibt dem Casino weniger als ein Prozent pro Runde. Wer auf Any Seven oder Hardways setzt, gibt dem Casino zweistellige Prozente. Craps belohnt den, der mitdenkt, und bestraft den, der der Versuchung der hohen Auszahlung nachgibt.

Craps-Grundregeln: Was ein Anfänger wissen muss

Craps wird mit zwei Standardwürfeln gespielt, beide mit den Augenzahlen 1 bis 6. Ziel ist es, die Augensumme der beiden Würfel vorherzusagen oder auf Kombinationen zu wetten, die bei bestimmten Summen gewinnen. Das Spiel hat zwei grundlegende Phasen: den Come-Out-Roll und die Point-Phase.

Im Come-Out-Roll setzt der Shooter auf Pass oder Don’t Pass. Pass bedeutet: Der Shooter gewinnt, wenn die Augensumme 7 oder 11 ergibt (ein „Natural“), und verliert, wenn die Summe 2, 3 oder 12 ergibt („Craps“). Jede andere Summe (4, 5, 6, 8, 9 oder 10) wird zum „Point“ – und das Spiel wechselt in die zweite Phase.

In der Point-Phase würfelt der Shooter so lange weiter, bis entweder der Point erneut getroffen wird (Pass gewinnt) oder eine 7 fällt („Seven-Out“, Pass verliert). Diese Sequenz ist der Kern von Craps: ein Wurf legt den Point fest, die folgenden Würfel entscheiden, ob er eingehalten wird oder fällt.

Die wichtigsten Begriffe sind schnell erklärt: Der Shooter würfelt, der Point ist die festgelegte Augensumme, ein Natural ist ein sofortiger Gewinn, ein Seven-Out ist das Ende der Point-Phase mit Verlust für Pass. Wer diese vier Begriffe versteht, versteht das Grundgerüst.

Der Spielablauf einer Craps-Runde: Schritt für Schritt

Eine Craps-Runde läuft in drei Phasen ab. Sie beginnt mit dem Come-Out-Roll, in dem der Shooter den ersten Wurf macht und das Spiel startet. Zeigt der Wurf 7 oder 11, gewinnen alle Pass-Wetten sofort. Zeigt der Wurf 2, 3 oder 12, verlieren die Pass-Wetten sofort, ein neuer Come-Out-Roll beginnt.

In der zweiten Phase, der Point-Phase, würfelt der Shooter so lange weiter, bis entweder der Point erneut erscheint oder eine 7 fällt. Erscheint der Point zuerst, gewinnen die Pass-Wetten, und ein neuer Come-Out-Roll beginnt. Erscheint die 7 zuerst, verlieren die Pass-Wetten, der Shooter verliert die Würfel, und der nächste Spieler am Tisch wird Shooter. Wer in dieser Phase zusätzlich auf Odds setzt – also auf den Point oder gegen ihn – spielt ohne Hausvorteil.

Die dritte Phase ist die Auflösung. Das Ergebnis der Point-Phase entscheidet: Pass-Wetten werden ausgezahlt, Don’t-Pass-Wetten verlieren, Odds-Wetten werden zu fairen Quoten ausgezahlt. Danach beginnt der Zyklus von vorne, mit einem neuen Come-Out-Roll und einem neuen Shooter.

Craps als Würfelspiel: Warum zwei Würfel sechsunddreissig Möglichkeiten bedeuten

Craps wird mit zwei Würfeln gespielt, die unabhängig voneinander fallen. Die Zahl der möglichen Kombinationen ist 6 × 6 = 36, und jede Augensumme von 2 bis 12 hat eine andere Wahrscheinlichkeit. Das ist der Hebel, mit dem das Casino seine Auszahlungsquoten justiert.

Die 7 fällt am häufigsten: Sie kann auf sechs verschiedene Arten gewürfelt werden (1+6, 2+5, 3+4, 4+3, 5+2, 6+1) und hat damit eine Wahrscheinlichkeit von 6/36 = 16,67 Prozent. Die 6 und die 8 fallen jeweils auf fünf Arten (5/36 = 13,89 Prozent). Die 5 und die 9 fallen auf vier Arten (4/36 = 11,11 Prozent). Die 4 und die 10 fallen auf drei Arten (3/36 = 8,33 Prozent). Die 3 und die 11 fallen auf zwei Arten (2/36 = 5,56 Prozent). Die 2 und die 12 fallen auf eine einzige Art (1/36 = 2,78 Prozent).

Wer auf Any Seven wettet, bekommt 4:1 ausgezahlt, obwohl die 7 in 6 von 36 Fällen fällt – das ist die Quelle des hohen Hausvorteils. Wer auf 2 oder 12 wettet, bekommt 30:1 ausgezahlt, obwohl diese Summen in 1 von 36 Fällen fallen – auch hier kassiert die Bank. Die Odds-Wette bricht dieses Muster: Sie wird zu fairen Quoten ausgezahlt, was sie zur einzigen Wette ohne Hausvorteil im Casino macht.

Craps-Wettarten und ihre Gewinnchancen: Die Hausvorteil-Tabelle

Wettart Hausvorteil
Odds (Zusatzwette nach dem Point) 0,00 %
Don’t Pass 1,36 %
Don’t Come 1,36 %
Pass Line 1,41 %
Come 1,41 %
Place 6 / Place 8 1,52 %
Place 5 / Place 9 4,00 %
Place 4 / Place 10 6,67 %
Proposition Bets (Hardways, Any 7, Any Craps) > 10,00 %

Die Tabelle zeigt, wie viel Prozent jeder eingesetzte Euro im Schnitt an die Bank geht. Die Odds-Wette gibt dem Casino nichts – sie ist die fairste Wette im ganzen Casino, weil sie zu den wahren Wahrscheinlichkeiten ausgezahlt wird. Pass Line und Don’t Pass liegen knapp darüber, mit 1,41 und 1,36 Prozent.

Die Sprünge nach unten sind hart: Place Bets auf 4 und 10 kosten bereits 6,67 Prozent, Proposition Bets mehr als zehn Prozent. Wer auf Any Seven setzt, gibt dem Casino in jeder Runde im Schnitt etwa 16 Prozent – das ist eine Wette für Spieler, die den Adrenalin-Kick über die Mathematik stellen.

Die Empfehlung folgt aus der Tabelle: Pass Line oder Don’t Pass mit zusätzlicher Odds-Wette ist die Strategie mit dem niedrigsten Hausvorteil. Wer von dieser Kombination abweicht, sollte wissen, was er dafür bezahlt.

Rechtslage für Online-Craps in Österreich: Was das Monopol 2026 für Spieler bedeutet

Das österreichische Glücksspielgesetz macht eine Ansage: Wer in Österreich Online-Glücksspiel anbieten will, braucht eine Konzession nach § 14 GSpG. Das ist eine Auswahlentscheidung des Gesetzgebers, die das Angebot auf einen einzigen Anbieter konzentriert – die Österreichische Lotterien GmbH mit ihrer Plattform win2day, Konzession bis 30. September 2027. Alle anderen Online-Casinos, ob mit MGA-Lizenz aus Malta oder mit Curaçao-Lizenz, sind für den österreichischen Markt nicht autorisiert.

Wer das versteht, versteht auch, warum diese Seite keine Tipps für den „besten“ Anbieter unter zehn liefert: In Österreich gibt es nur einen legalen Online-Anbieter für Craps. Wer die anderen neun nutzt, bewegt sich ausserhalb des GSpG-Schutzrahmens.

Die österreichische Glücksspiel-Konzession: Wie das System funktioniert

Die rechtliche Grundlage für Online-Craps in Österreich ist das Glücksspielgesetz (GSpG). § 14 GSpG regelt die Konzession, die zum Anbieten von Online-Glücksspiel berechtigt – Inhaber dieser Konzession ist die Österreichische Lotterien GmbH. Die Online-Casino-Spiele werden dabei als „elektronische Lotterien“ nach § 12a GSpG eingeordnet, was die rechtliche Kategorie festlegt, aber das Spiel selbst nicht verändert.

Die Aufsicht liegt beim Bundesministerium für Finanzen (BMF). Das BMF vergibt die Konzession, überwacht den Konzessionär und führt die BMF Stabsstelle für Spielerschutz nach § 1 Abs. 4 GSpG, die seit 2010 als Suchtpräventions- und Beratungseinheit arbeitet. Die Konzession für win2day läuft bis zum 30. September 2027 – danach ist die Lage neu zu bewerten, möglicherweise mit einer Reform des Glücksspielrechts.

Lizenzierte vs. Offshore-Casinos: Der entscheidende Unterschied für österreichische Spieler

Der Unterschied zwischen win2day und allen anderen Anbietern ist nicht die Spielqualität oder die Bonus-Höhe – es ist die Rechtsgrundlage des Vertrags, den der Spieler abschliesst. Bei win2day ist der Vertrag gültig, das Casino unterliegt dem GSpG, der Spieler hat Anspruch auf die dort geregelten Schutzmechanismen. Bei allen anderen Anbietern ist der Vertrag nach der OGH-Rechtsprechung seit 2020 nichtig.

Diese Linie wurde durch mehrere Entscheidungen bestätigt. Der OGH hat die Nichtigkeit in mehreren Verfahren ausdrücklich festgestellt, darunter das Urteil 6 Ob 31/24p. Europarechtlich hat der CJEU in der Entscheidung C-77/24 (Wunner) vom 15. Januar 2026 bestätigt, dass für Rückforderungsansprüche österreichischer Spieler österreichisches Recht gilt – nicht das Recht des Anbieterstaats. Das stärkt die Position österreichischer Spieler gegenüber Malta- und Offshore-Anbietern erheblich.

Die praktische Konsequenz: Wer bei einem nicht-konzessionierten Anbieter spielt, kann seine Verluste zurückfordern – aber er muss den Rechtsweg gehen. Das ist keine Garantie, sondern eine Möglichkeit. Wer sein Geld sicher anlegen will, spielt nur bei win2day.

Die Glücksspielreform: Was sich ab Oktober 2027 für Craps-Spieler ändern könnte

Die österreichische Regierung hat sich 2025/2026 auf eine Neuregulierung des Glücksspielgesetzes geeinigt. Der Entwurf sieht mehrere Anbieter mit Online-Konzessionen vor – unbegrenzte Anzahl, jeweils mit einer Laufzeit von fünf Jahren, ab dem 1. Oktober 2027. Eine unabhängige Glücksspielbehörde und ein Sperrregister für spielgesperrte Personen sind ebenfalls geplant.

Die politische Begründung liefert ein Zitat von Ottenschläger aus dem Jahr 2026: „Wir ermöglichen echten Wettbewerb und stärken damit den legalen Markt. Denn nur ein attraktives und konkurrenzfähiges Angebot kann verhindern, dass Spieler auf illegale Anbieter ausweichen.“ Das ist die Stoßrichtung – Wettbewerb soll den illegalen Markt verdrängen.

Bis der Entwurf in Kraft tritt, gilt die aktuelle Rechtslage: win2day als alleiniger Konzessionär, alle anderen Anbieter ohne Konzession. Der Entwurf enthält ausserdem eine Cooling-Off-Phase: Anbieter ohne Konzession sollen ab dem 1. Januar 2027 ihr Angebot einstellen, bis eine Konzession erteilt wird. Das ist eine Übergangsregelung, kein Dauerzustand.

Wichtig: Die Reform ist Stand dieses Textes ein Entwurf, kein beschlossenes Gesetz. Sie wird hier als geplante Änderung dargestellt, nicht als geltendes Recht.

Spielerschutz durch den Rechtsrahmen: Was das GSpG leistet — und wo die Lücken sind

Das GSpG schreibt Spielerschutz vor, aber das System hat Lücken. Die BMF Stabsstelle für Spielerschutz nach § 1 Abs. 4 GSpG überwacht den Konzessionär und führt die Aufsicht über die Einhaltung der Schutzbestimmungen – sie ist seit 2010 aktiv, hat aber keine operative Eingriffsmacht gegenüber Anbietern, die keine österreichische Konzession haben.

Bei win2day müssen Spieler vor dem ersten Spiel ein Einzahlungslimit und ein Spielzeitlimit festlegen. Das ist verpflichtend, nicht optional. Eine gesetzliche Pauschalgrenze – wie das deutsche € 1.000-pro-Monat-Limit – existiert in Österreich nicht. Spieler setzen ihre eigenen Grenzen, die sie im Nachhinein nur schwer wieder anheben können.

Das anbieterübergreifende Sperrregister, das in Deutschland über OASIS und LUGAS läuft, existiert in Österreich nicht. Die Selbstsperre ist anbieterbezogen – wer bei win2day gesperrt ist, kann bei einem Offshore-Casino weiterspielen. Der Reform-Entwurf sieht ein Sperrregister vor, das diese Lücke schliessen würde – aber es ist Stand dieses Textes nicht in Kraft.

Die Werbeaufsicht nach § 56 GSpG schreibt einen „verantwortungsvollen Massstab“ vor, der von der BMF ausgelegt wird. Die Durchsetzung gilt als schwach: § 56 schliesst UWG-Klagen aus, daher läuft die Überwachung allein über das Aufsichtsorgan. Werbung für unlizenzierte Anbieter ist verboten – die Sanktionierung in der Praxis ist begrenzt.

Spielerschutz bei Craps: Konkrete Hilfe, nicht nur abstrakte Limits

Spielerschutz ist im Craps-Kontext mehr als ein Häkchen bei der Registrierung. Wer Craps spielt, sollte die Werkzeuge kennen, die das österreichische System bereitstellt – und die Lücken, die es lässt. Diese Sektion erklärt, wie Limits funktionieren, welche Rechte Spieler haben und wo sie in Österreich konkrete Hilfe finden.

Einzahlungslimits und Selbstsperre: Die wichtigsten Werkzeuge im Alltag

Bei win2day ist das Limit kein Vorschlag, sondern Voraussetzung: Wer spielen will, muss vor dem ersten Spiel ein Einzahlungslimit und ein Spielzeitlimit festlegen. Beide Limits lassen sich später nur mit Wartezeit und Selbstauskunft anheben. Wer sein Limit zu hoch setzt, fängt später von vorne an.

Die Selbstsperre läuft über win2day direkt – sie ist anbieterbezogen und gilt nicht plattformübergreifend. Wer sich bei einem Offshore-Casino sperrt, sperrt sich nicht automatisch bei einem zweiten. Das anbieterübergreifende Sperrregister ist erst im Reform-Entwurf vorgesehen und bis dahin nicht in Kraft.

Die Spielpause ist eine kürzere Form der Selbstsperre. Sie kann für Tage, Wochen oder Monate gesetzt werden und unterbricht den Zugang zum Spielerkonto für den gewählten Zeitraum. Die Spielpause ist nicht endgültig, aber sie ist verbindlich – wer sie vorzeitig aufheben will, muss durch eine Wartezeit gehen.

Spielpausen und Beratung: Was das GSpG über verantwortungsvolles Spielen vorschreibt

§ 25 Abs. 3 GSpG verpflichtet den Konzessionär, bei Auffälligkeiten ein Beratungsgespräch anzubieten. Was eine Auffälligkeit ist, wird nicht abschliessend definiert – hohe Einzahlungen, lange Spielzeiten, mehrfaches Anheben von Limits können Auslöser sein. Das Beratungsgespräch ist keine Strafe, sondern eine vorgelagerte Intervention: Es soll Spieler erreichen, bevor sich ein problematisches Spielverhalten verfestigt.

Die win2day-Spielerschutz-Hotline 0800 202 304 ist kostenlos und österreichweit erreichbar. Sie ist die direkte Anlaufstelle für Spieler, die Fragen zu Limits, Sperren oder Verhalten haben. Auch per E-Mail ist die Spielerschutz-Stelle erreichbar.

Die Werbeaufsicht nach § 56 GSpG ist nominell streng, in der Durchsetzung aber schwach. Werbung muss einem „verantwortungsvollen Massstab“ entsprechen – was das in der Praxis heisst, wird vom BMF ausgelegt, nicht von unabhängigen Gerichten. Die Folge: Werbung für Glücksspiel ist in Österreich allgegenwärtig, die Kontrolle der Inhalte ist begrenzt.

Wo finde ich Hilfe? Beratungsstellen, Hotlines und Selbsttests in Österreich

Spielsucht ist behandelbar, und das Hilfsangebot in Österreich ist breit. Wer selbst betroffen ist oder Angehörige unterstützen will, findet hier konkrete Anlaufstellen:

Wer eine dieser Stellen kontaktiert, geht keinen Rechtsweg, sondern einen Hilfeweg. Beratung ist vertraulich, eine Anzeige oder Meldung an Behörden erfolgt nicht.

So haben wir bewertet: Quellen, Kriterien und Methodik dieser Craps-Casino-Analyse

Diese Analyse stützt sich auf öffentliche Quellen, die im österreichischen Rechtsraum als Referenz gelten. Die zentralen Bausteine sind die BMF-Parlamentauskunft 2024 zur Konzessionslage, die EVI-Spielbedingungen für Craps (veröffentlicht am 30.11.2024 auf der BMF-Veröffentlichungsplattform EVI), die OGH-Rechtsprechung via RIS, der GSpG-Gesetzstext und der Reform-Entwurf sowie die offiziellen Angebotsseiten der zehn vorgestellten Betreiber.

Die Bewertung folgt vier Kriterien: AT-Konzession, Craps-Verfügbarkeit, Bonus-Konditionen und Spielerschutz-Infrastruktur. Es gibt keine künstliche Gewichtung – die Reihenfolge der Anbieter folgt der Lizenzlage, nicht einer Punkteskala. Wo Bonus-Daten nicht öffentlich dokumentiert sind, steht in der Vergleichstabelle „k. A.“ – das ist eine ehrliche Lücke, kein erfundener Wert.

Die zehn vorgestellten Anbieter wurden alle gegen die offizielle BMF-Konzessionsliste abgeglichen. Bei nicht-konzessionierten Anbietern ist die Craps-Verfügbarkeit nicht systematisch überprüfbar – diese Lücke ist dokumentiert, nicht kaschiert. Der Stand der Recherche ist das Datum, das zu Beginn dieser Seite genannt wird – regulatorische Änderungen, insbesondere die für Oktober 2027 geplante GSpG-Reform, können den Markt schnell verschieben.

Was Sie jetzt über Craps in Österreich wissen — und was Sie damit anfangen sollten

Die Kern-Erkenntnis dieser Analyse ist einfach. In Österreich gibt es genau ein Online-Casino, das Craps legal anbietet. Das ist win2day. Wer woanders spielt, verzichtet auf jeden Rechtsschutz nach dem GSpG – und nimmt im Streitfall den Rechtsweg in Kauf. Die Mathematik ist die andere Hälfte der Geschichte: Craps belohnt den informierten Spieler. Wer bei Pass Line oder Don’t Pass bleibt und Odds-Wetten dazunimmt, spielt mit einem Hausvorteil von rund 0,7 Prozent – niedriger als bei den meisten anderen Casinospielen. Wer auf Proposition Bets mit über zehn Prozent Hausvorteil ausweicht, verschenkt sein Geld ans Casino mit zweistelligem Tempo.

Spielerschutz ist keine Formalie. Die Limits bei win2day sind verpflichtend, das heisst: Wer sie nicht setzt, kann gar nicht spielen. Wer sich an die eigenen Grenzen hält, hat das wirksamste Werkzeug der Spielsuchtprävention bereits genutzt. Die Hotlines und Beratungsstellen sind keine theoretischen Anlaufstellen, sondern konkrete Hilfsangebote mit geschultem Personal.

Der Blick nach vorn zeigt eine mögliche Öffnung des Marktes ab Oktober 2027, wenn die geplante GSpG-Reform in Kraft tritt. Bis dahin gilt das Monopol, und jeder Einsatz bei einem nicht-konzessionierten Anbieter ist ein rechtliches Risiko. Wer das versteht, kann die Wahl, vor der er steht, mit klarem Blick treffen.

Häufig gestellte Fragen zu Online-Craps in Österreich

Sind meine Gewinne aus Online-Craps in Österreich steuerfrei?

Glücksspielgewinne sind für Privatpersonen in Österreich in der Regel nicht einkommensteuerpflichtig, weil sie nicht als steuerrechtliches Einkommen gelten. Eine Ausnahme gilt für Spieler, die nachweislich professionell spielen – etwa als Gewerbebetrieb. Wer unsicher ist, ob seine Situation darunter fällt, sollte einen Steuerberater konsultieren, denn die Grenze zwischen Hobby und Gewerbe hängt vom Einzelfall ab.

Welche Zahlungsmethoden kann ich für Craps-Einzahlungen in Österreich nutzen?

win2day akzeptiert Kreditkarte, EPS, PayPal (mit österreichischem Konto), paysafecard, Google Pay, Apple Pay und EuroBon. Auszahlungen laufen per Banküberweisung in zwei bis drei Werktagen. Wer bei einem nicht-konzessionierten Anbieter spielt, hat in der Regel weniger regulierte Zahlungswege – und im Streitfall weniger Schutz nach österreichischem Recht.

Was passiert mit meinen Verlusten, wenn ich bei einem nicht-konzessionierten Anbieter Craps spiele?

Nach der OGH-Rechtsprechung seit 2020 sind Verträge mit nicht-konzessionierten Anbietern nach dem GSpG nichtig, Verluste also grundsätzlich rückforderbar. Diese Linie wurde durch den CJEU C-77/24 (Wunner) vom 15. Januar 2026 europarechtlich bestätigt. Die Kehrseite: Der Rechtsweg ist keine Garantie – wer sein Geld zurückholen will, muss klagen, und ein nichtiger Vertrag schneidet beide Seiten.

Welche Spielerschutz-Massnahmen gibt es für Craps-Spieler in Österreich?

Bei win2day sind Einzahlungslimit und Spielzeitlimit verpflichtend vor dem ersten Spiel. Dazu kommen Spielpausen und Selbstsperre auf Antrag. Die BMF Stabsstelle für Spielerschutz überwacht die Einhaltung der Schutzbestimmungen, die win2day-Hotline 0800 202 304 ist kostenlos erreichbar. Ein anbieterübergreifendes Sperrregister existiert in Österreich nicht – es ist erst im Reform-Entwurf vorgesehen.

Welche Mindest- und Höchsteinsätze gelten bei Craps in Österreich?

win2day gibt für Craps Mindesteinsatz 50 Cent und Höchsteinsatz 500 Euro pro Runde vor. Die durchschnittliche Ausschüttung wird mit 83,33 Prozent bis 99,17 Prozent ausgewiesen – abhängig davon, welche Wetten platziert werden. Odds-Wetten bringen die Spanne nach oben, Proposition Bets drücken sie nach unten.

Was ändert die geplante Glücksspielreform für Craps-Spieler in Österreich?

Der Reform-Entwurf sieht ab dem 1. Oktober 2027 mehrere Anbieter mit Online-Konzessionen vor, jeweils mit fünf Jahren Laufzeit. Eine unabhängige Glücksspielbehörde und ein Sperrregister sind geplant. Bis die Reform in Kraft tritt, gilt die aktuelle Rechtslage – win2day als einziger Konzessionär, alle anderen Anbieter ohne Konzession. Der Entwurf ist Stand dieses Textes noch nicht beschlossen.

Online-Craps vs. landbasiertes Craps in Österreich: Wo liegt der Unterschied?

Wer in Österreich Craps spielen will, hat zwei Wege: eine landbasierte Spielbank der Casinos Austria oder online ausschliesslich über win2day. Die Casinos Austria AG hält die Konzession für die terrestrischen Spielbanken, die Österreichischen Lotterien halten die Konzession für das Online-Angebot. Beide Strukturen bestehen nebeneinander, ohne sich gegenseitig zu ersetzen.

Der praktische Unterschied liegt im Spieltempo, in den Mindesteinsätzen und in der Atmosphäre. Live-Craps an einem echten Tisch hat eine Dynamik, die kein RNG-Spiel reproduzieren kann. Wer Craps zum ersten Mal spielt, profitiert davon, dem Dealer über die Schulter zu schauen und die Reihenfolge am Tisch zu beobachten. Online-Craps auf win2day hat andere Stärken: keine Anfahrtswege, niedrigere Mindesteinsätze und die Möglichkeit, in eigenem Tempo zu lernen. Die Spanne bei win2day reicht von 50 Cent bis 500 Euro pro Runde, die durchschnittliche Ausschüttung wird zwischen 83,33 Prozent und 99,17 Prozent ausgewiesen – ein Korridor, der die faire Odds-Wette und die weniger fairen Proposition Bets gemeinsam abbildet.

Bei den nicht-konzessionierten Anbietern ist die Craps-Verfügbarkeit nicht systematisch dokumentiert. Viele grosse Plattformen führen Live-Craps von Evolution oder Pragmatic Play, aber die Frage, ob ein österreichischer Spieler dort tatsächlich spielen kann, hängt weniger an der Spielebibliothek als an der Lizenzfrage.

Welche Craps-Varianten gibt es bei österreichischen Online-Casinos?

Wer Craps in einem österreichischen Online-Casino spielen will, hat im Wesentlichen drei Spielformen zur Auswahl: das klassische Craps mit einem Live-Dealer, die First-Person-Variante als computergenerierte Tischsimulation und vereinfachte Online-Versionen mit reduziertem Wettangebot.

win2day listet beide Hauptvarianten: klassisches Craps im Live-Casino-Bereich und First Person Craps als RNG-basiertes Spiel. Die RNG-Variante eignet sich für Spieler, die ohne Zeitdruck üben möchten, wer sich am liebsten am echten Tisch fühlt, ist mit der Live-Variante besser bedient. Bei nicht-konzessionierten Anbietern hängt die genaue Craps-Verfügbarkeit von der jeweiligen Spielebibliothek ab. Viele EU-lizenzierte Plattformen führen Live-Craps von Evolution, einige von Pragmatic Play. Was diese Anbieter im Detail im Sortiment haben, ist für österreichische Spieler weniger wichtig als die Frage, ob sie dort überhaupt legal spielen dürfen.

Inhalt erstellt vom Team «Beste Online Casinos Mit PayPal»